Mi

14

Mai

2014

Flyer

Flyer
Flyer zu den aktuellen Entwicklungen der Hochschule
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Mi

14

Mai

2014

Stellungnahme der studentischen Gremienvertreter*Innen zu den aktuellen Entwicklungen unserer Hochschule.

Liebe Student*Innen!


Wir, eure gewählten Vertreter*Innen wollen hiermit zu den aktuellen
Entwicklungen der Hochschule Stellung nehmen und Euch diese auch
transparent machen.
In den letzten Jahren wurden gravierende Veränderungen an dieser Hochschule
vorgenommen. Diese Veränderung beschneiden nicht nur unsere
Autonomie und die studentische Selbstbestimmung, sondern stehen auch
im Widerspruch zu unserem sozialarbeiterischem und diakonischem
Selbstverständnis und der Philosophie dieser Hochschule.
Seit Wintersemester 2006/07 zahlen wir aus einer Notlösung heraus 500
Euro Studiengebühren und zukünftig auch noch 150 Euro Verwaltungsgebühren.
Innerhalb der letzen 6 Jahre hat sich an diesem Fakt nichts
geändert. Diese enorme finanzielle Belastung schränkt nicht nur die Qualität
unseres Studiums ein, sondern raubt uns auch viel Kraft für unsere
Rechte einzustehen. Darüber hinaus schließt es mögliche Bewerber*innen,
die diese finanzielle Belastung nicht tragen können, kategorisch aus. Diese
Umverteilung ökonomischen Sachzwänge beinträchtigen nicht nur unser
Studium, sondern schlagen sich am Ende massiv in unsere Arbeit mit
unseren zukünftigen Adressat*innen nieder. Diese Verlagerung der
Problematik von oben nach unten, steht im Widerspruch zu dem Selbstverständnis,
dass unsere Hochschule ausmacht.
Neben den Studiengebühren sollen weitere Veränderungen in der Hochschulverfassung
vorgenommen werden, die unsere Rechte stark
einschränken. Die anstehenden Reformen würden das studentische
Mitbestimmungsrecht faktisch abschaffen. Eine genaue Aufschlüsselung
der geplanten Veränderungen findet ihr in diesem Flyer.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Veränderungen an dieser Hochschule
mit den generellen Veränderungen am Hamburger Hochschulgesetz
in Verbindung stehen. Diese führen dazu, dass Hochschulen immer
mehr zu konkurrierenden Betrieben werden, anstatt Orte der freien und
kritischen Bildung zu sein. Selbstbestimmtes, kritisches Lernen wird so
einer Logik der ökonomischen Verwertbarkeit geopfert.


- Lasst uns gemeinsam für unsere Rechte und Interessen eintreten!


- Tretet in Kontakt mit den Vertreter*innen der Gremien
(Asta, Hochschulkonferenz, Hochschulrat)


- Nehmt teil an den öffentlichen Versammlungen der Hochschule:
Hochschulrat und der Hochschulkonferenz und den kommenden
Aktionen. Nächster Termin von der Hochschulkonferenz ist der
14. Mai.


- Alle Gremien sind öffentlich für Euch zugänglich!


- Informiert Euch! Und kommt zur Vollversammlungen!

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Do

17

Okt

2013

Solidaritätserklärung mit "Lampedusa in Hamburg"

Wir, der Asta des Rauhen Hauses, erklären uns solidarisch mit den Kämpfen der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“.

Wir verurteilen die rassistischen Polizeikontrollen und fordern die  Hamburger SPD und den Senat der Hansestadt Hamburg auf diese zu unterlassen.

Die Hamburger SPD beweist diese Tage wieder einmal, dass rechts von ihr andere Parteien keinen Platz mehr haben. Den Schulterschluss mit der CDU hat sie schon vor Schill verzogen. Gerade der amtierende Bürgermeister Olaf Scholz hat mit seinen Brechmitteleinsätzen Ende der 90er bewiesen, wes Geistes Kind er ist.

Wir Fordern eine  sofortige Erteilung eines kollektiven Bleiberechts nach §23 Aufenthaltsgesetz für die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“.     

Weiterhin sind wir solidarisch mit allen Refugees und fordern eine Beendigung des menschenverachtenden und rassistischen Grenzregimes der EU.

 

Bleiberecht für alle!

 

Asta Rauhes Haus, Oktober 2013

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Do

17

Okt

2013

Erste Veranstaltung der Reihe "Einführung in die Gesellschaftskritik"

Der AStA und die Gruppe gegen Kapital & Nation
lädt ein zu einer Veranstaltungsreihe zur Einführung in die Gesellschaftskritik.
In gemütlicher Atmosphäre wird anhand eines Thesenpapiers diskutiert. Danach gibt es noch die Möglichkeit im Kabuff bei einem Kaltgetränk zu entspannen.

Wann: Dienstag, 29.10. um 18.30 Uhr
Wo: Ev. Hochschule Hamburg, Raum EG/2

Thema: Kapitalismuskritik

Eigentlich weiss das jede*r: Im Kapitalismus haben wenige viel und viele wenig.

Was ist hier aber das Problem? Zu wenig Glück? Gierige Bankster? Oder gibt es kein Problem?

Wir wollen mit euch erklären, wieso diese Gesellschaft konsequent ihre Mitglieder von dem Reichtum der Gesellschaft ausschliesst.

 

GKN HH online:

gegner.in

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Do

17

Okt

2013

Erklärung zur Haasenburgdebatte

Haasenburg Gmbh - und der eigentliche Skandal

Auf einmal schreien alle wieder auf –
die Verhältnisse, in denen Kinder und Jugendliche in Geschlossener Unterbringung leben müssen, sind skandalös.

Richtig. Die Fälle sind erschütternd.
Unsere Solidarität gilt den (Ex-)Insassen dieser Einrichtungen.

In den Medien dieser Tage wird über die Vergangenheit diskutiert, die aufgearbeitet werden müsse. Ja, Heimerziehung in BRD und DDR gehört aufgearbeitet, die Betroffenen entschädigt.

Weiter soll die aktuelle Situation von Kindern und Jugendlichen in den Heimen der Haasenburg untersucht werden. Richtig!

Doch was ist die Konsequenz? Ein bisschen menschenwürdiges Einschliessen? Auch mal Weinen dürfen? Ein Klo auf dem Zimmer, damit man nachts nicht in die Ecke urinieren muss, wie Julia (taz, 20.06.13)?

Was für ein Zynismus gegenüber den ehemaligen Insassen, wenn heute immer noch Menschen eingeschlossen werden zum Zwecke der Erziehung!

Was nützt es den Menschen, die heute eingeschlossen sind, dass die Stadt Hamburg keine Kinder und Jugendlichen vorerst einweisen möchte?

Welche Zukunft haben die 'Unerziehbaren' von morgen, wenn heute schon in Hochschulen und der Öffentlichkeit diskutiert wird, wie man konfrontativ und mit Zwang Pädagogik einsetzt, um auch alle dort abzuholen, wo sie stehen?

Es gibt nur einen vernünftigen Umgang mit Geschlossener Unterbringung:
Ihre endgültige Abschaffung! Sie ist der Skandal!

Wir erklären uns hiermit auch solidarisch mit Michael Lindenberg und seiner Entscheidung, den Vorsitz der Aufsichtskommission niederzulegen sowie mit allen anderen die sich seit Jahren gegen Geschlossene Unterbringung einsetzen

Das Einschliessen von Menschen ist nicht reformierbar!

Erziehung und Zwang sind unvereinbare Gegensätze. Kinder und Jugendliche sind Subjekte ihres Lebens und nicht Objekte der vermeintlich wissenschaftlich legitimierten Zwangspädagogik.

Wir fordern:

Abschaffung aller Geschlossenen Heime!
Boykott von Zwangskonzeptionen durch die Fachkräfte!
Schaffung von adäquaten Angeboten!
Für eine Soziale Arbeit, die aufsteht gegen ihre Vereinnahmung durch sicherheitspolitische Diskurse!
Mit den Worten eines Betroffenen:
„Scheiß Haasenburg, ich will hier raus.“

AStA Rauhes Haus, Juni 2013

 


https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-das-recht-in-freiheit-erzogen-zu-werden-abschaffung-der-geschlossenen-unterbringung

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