Stellungnahme der studentischen Gremienvertreter*Innen zu den aktuellen Entwicklungen unserer Hochschule.

Liebe Student*Innen!


Wir, eure gewählten Vertreter*Innen wollen hiermit zu den aktuellen
Entwicklungen der Hochschule Stellung nehmen und Euch diese auch
transparent machen.
In den letzten Jahren wurden gravierende Veränderungen an dieser Hochschule
vorgenommen. Diese Veränderung beschneiden nicht nur unsere
Autonomie und die studentische Selbstbestimmung, sondern stehen auch
im Widerspruch zu unserem sozialarbeiterischem und diakonischem
Selbstverständnis und der Philosophie dieser Hochschule.
Seit Wintersemester 2006/07 zahlen wir aus einer Notlösung heraus 500
Euro Studiengebühren und zukünftig auch noch 150 Euro Verwaltungsgebühren.
Innerhalb der letzen 6 Jahre hat sich an diesem Fakt nichts
geändert. Diese enorme finanzielle Belastung schränkt nicht nur die Qualität
unseres Studiums ein, sondern raubt uns auch viel Kraft für unsere
Rechte einzustehen. Darüber hinaus schließt es mögliche Bewerber*innen,
die diese finanzielle Belastung nicht tragen können, kategorisch aus. Diese
Umverteilung ökonomischen Sachzwänge beinträchtigen nicht nur unser
Studium, sondern schlagen sich am Ende massiv in unsere Arbeit mit
unseren zukünftigen Adressat*innen nieder. Diese Verlagerung der
Problematik von oben nach unten, steht im Widerspruch zu dem Selbstverständnis,
dass unsere Hochschule ausmacht.
Neben den Studiengebühren sollen weitere Veränderungen in der Hochschulverfassung
vorgenommen werden, die unsere Rechte stark
einschränken. Die anstehenden Reformen würden das studentische
Mitbestimmungsrecht faktisch abschaffen. Eine genaue Aufschlüsselung
der geplanten Veränderungen findet ihr in diesem Flyer.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Veränderungen an dieser Hochschule
mit den generellen Veränderungen am Hamburger Hochschulgesetz
in Verbindung stehen. Diese führen dazu, dass Hochschulen immer
mehr zu konkurrierenden Betrieben werden, anstatt Orte der freien und
kritischen Bildung zu sein. Selbstbestimmtes, kritisches Lernen wird so
einer Logik der ökonomischen Verwertbarkeit geopfert.


- Lasst uns gemeinsam für unsere Rechte und Interessen eintreten!


- Tretet in Kontakt mit den Vertreter*innen der Gremien
(Asta, Hochschulkonferenz, Hochschulrat)


- Nehmt teil an den öffentlichen Versammlungen der Hochschule:
Hochschulrat und der Hochschulkonferenz und den kommenden
Aktionen. Nächster Termin von der Hochschulkonferenz ist der
14. Mai.


- Alle Gremien sind öffentlich für Euch zugänglich!


- Informiert Euch! Und kommt zur Vollversammlungen!

Liebe Student*Innen!


Wir, eure gewählten Vertreter*Innen wollen hiermit zu den aktuellen
Entwicklungen der Hochschule Stellung nehmen und Euch diese auch
transparent machen.
In den letzten Jahren wurden gravierende Veränderungen an dieser Hochschule
vorgenommen. Diese Veränderung beschneiden nicht nur unsere
Autonomie und die studentische Selbstbestimmung, sondern stehen auch
im Widerspruch zu unserem sozialarbeiterischem und diakonischem
Selbstverständnis und der Philosophie dieser Hochschule.
Seit Wintersemester 2006/07 zahlen wir aus einer Notlösung heraus 500
Euro Studiengebühren und zukünftig auch noch 150 Euro Verwaltungsgebühren.
Innerhalb der letzen 6 Jahre hat sich an diesem Fakt nichts
geändert. Diese enorme finanzielle Belastung schränkt nicht nur die Qualität
unseres Studiums ein, sondern raubt uns auch viel Kraft für unsere
Rechte einzustehen. Darüber hinaus schließt es mögliche Bewerber*innen,
die diese finanzielle Belastung nicht tragen können, kategorisch aus. Diese
Umverteilung ökonomischen Sachzwänge beinträchtigen nicht nur unser
Studium, sondern schlagen sich am Ende massiv in unsere Arbeit mit
unseren zukünftigen Adressat*innen nieder. Diese Verlagerung der
Problematik von oben nach unten, steht im Widerspruch zu dem Selbstverständnis,
dass unsere Hochschule ausmacht.
Neben den Studiengebühren sollen weitere Veränderungen in der Hochschulverfassung
vorgenommen werden, die unsere Rechte stark
einschränken. Die anstehenden Reformen würden das studentische
Mitbestimmungsrecht faktisch abschaffen. Eine genaue Aufschlüsselung
der geplanten Veränderungen findet ihr in diesem Flyer.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Veränderungen an dieser Hochschule
mit den generellen Veränderungen am Hamburger Hochschulgesetz
in Verbindung stehen. Diese führen dazu, dass Hochschulen immer
mehr zu konkurrierenden Betrieben werden, anstatt Orte der freien und
kritischen Bildung zu sein. Selbstbestimmtes, kritisches Lernen wird so
einer Logik der ökonomischen Verwertbarkeit geopfert.


- Lasst uns gemeinsam für unsere Rechte und Interessen eintreten!


- Tretet in Kontakt mit den Vertreter*innen der Gremien
(Asta, Hochschulkonferenz, Hochschulrat)


- Nehmt teil an den öffentlichen Versammlungen der Hochschule:
Hochschulrat und der Hochschulkonferenz und den kommenden
Aktionen. Nächster Termin von der Hochschulkonferenz ist der
14. Mai.


- Alle Gremien sind öffentlich für Euch zugänglich!


- Informiert Euch! Und kommt zur Vollversammlungen!

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